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Informationen

Konzeption

Trägerschaft

Der Kindergartenbetrieb bzw. der Betrieb „ Kindertagesstätte“ ist in der Trägerschaft der katholischen Kirchenstiftung Ottersheim.

Die Gebäudeträgerschaft liegt bei der Gemeinde Ottersheim.

Kindertagesstätte

Name: Kath. Kindertagesstätte St. Martinus
Strasse: Schulstr.1
Ort: 76879 Ottersheim
Tel.: (06348) 7385

Betriebsträger: Kath. Kirchenstiftung St. Martin Ottersheim

Gebäudeträger: Ortsgemeinde Ottersheim

Einzugsgebiet

Wir berücksichtigen alle Kinder aus dem Wohnort Ottersheim. Nur in begründeten Sonderfällen und mit Absprache der Leiterin und des Trägers und unter Einbeziehung des Kreisjugendamtes, sind Ausnahmen möglich. Im Integrativbereich nehmen wir Kinder aus dem nördlichen Landkreis Germersheim auf.

Öffnungszeiten

Teilzeitkindergarten

Unsere Einrichtung ist von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr bieten wir einen Frühdienst und von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr bieten wir einen Spätdienst an. Die im Früh- und Spätdienst anwesenden Kinder treffen sich in einer Gruppe. Die Kinder werden zu diesen Diensten schriftlich im Büro angemeldet. Die Gruppenzimmer für den Frühdienst und Spätdienst werden wöchentlich gewechselt. Achten Sie an der Tür auf die Anzeigetafel. Das Motiv (Schmetterling, Frosch, Maus, oder Igel) zeigt die jeweilige Sammelgruppe.
Die Eingangstüren werden ab 9.30 Uhr und am Nachmittag ab 14.15.Uhr abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte ihr Kind in der Einrichtung anwesend sein.

Tagesstätte

Für Ganztageskinder ist die Kindertagesstätte von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Die Anmeldung für einen GZ Platz muss schriftlich erfolgen und die Vergabe von GZ Plätzen richtet sich nach den festgelegten Kriterien.

Schließzeiten

Insgesamt schließen wir die Einrichtung an ca. 25 Tagen im Jahr. Der größte Teil davon entfällt auf die Sommerferien. Außerdem ist zwischen Weihnachten und Neujahr grundsätzlich geschlossen. Die restlichen Schließungstage werden jährlich festgelegt und im Jahresplan bekannt gegeben.

Personal

Die Einrichtung ist derzeit mit einem Schlüssel von 9,5 Fachkräften besetzt. Davon gehören 8,75 Fachkräfte zu dem sogenannten Regelpersonalschlüssel, 0,25 Fachkräfte wurden für die Tagesstätte und 0,25 Fachkräfte wurden als Zusatzpersonal genehmigt.

Dies bedeutet in der Praxis, dass jeweils eine Ganztagskraft und eine Teilzeitkraft in einer Gruppe arbeiten. Der Personalschlüssel wird von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz (Regelpersonalschlüssel für die bestehenden Gruppen unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Belegung im Jahr) und dem Kreisjugendamt (Mehrpersonal für besondere Bedingungen in der Einrichtung) genehmigt. Personalschwankungen bzw. Personalkürzungen ergeben sich aus rückläufigen Kinderzahlen, oder die Kriterien für Mehrpersonal sind nicht mehr gegeben.

In unserer Einrichtung arbeiten außerdem eine Logopädin, eine Ergotherapeutin, zwei Krankengymnastinnen und ein Sozialarbeiter mit Zusatzausbildung für das Heilpädagogische Reiten. Zusätzlich bieten wir tiergestützte Ergotherapie an. Diese Förderdienste sind für Kinder mit Beeinträchtigung und werden jeweils mit der Leitung der Kita abgesprochen, von Medizinern rezeptiert und in der Kita therapiert.

Zusätzlich finden sich oft Praktikantinnen in unserer Einrichtung. Sie arbeiten je nach Ausbildungsstand (Vor- Zwischen-, oder Berufspraktikum) in den einzelnen Gruppen mit.

Diese praktische Ausbildung des Erzieher/innen – Nachwuchses gehört mit zu unserem Aufgabengebiet und erfordert ein Mehr an Zeit und Planung.

Unsere Wirtschaftskräfte sorgen bei der täglichen Hygiene für das, was über die Pflege der Spielsachen hinausgeht.

Teamarbeit

Teamarbeit bedeutet für uns einer der wichtigsten Bausteine unserer Arbeit. Jedes Teammitglied bringt seine persönlichen Fähigkeiten und Begabungen ein, damit wir uns gegenseitig ergänzen.
Daher treffen wir uns regelmäßig zu Teambesprechungen, um inhaltliche Leitlinien und organisatorische Absprachen zu treffen, sowie durch Gespräche miteinander unsere pädagogische Arbeit zu reflektieren.
Die Planungsnachmittage nutzen wir für die Bildungs- und Entwicklungsdokumentation jedes einzelnen Kindes.
Ebenso ist es für uns wichtig unsere Teamarbeit durch persönliche Fort – und Weiterbildung zu beleben.

Gruppen

Unser Kindergarten bzw. unsere Kindertageseinrichtung umfasst drei erweiterte geöffnete Gruppen und eine Integrativgruppe. In den geöffneten Gruppen können bis zu 25 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren aufgenommen werden. Die Integrativgruppe ist eine Gruppe, in der behinderte Kinder und von Behinderung bedrohte Kinder im Kindergartenalter betreut und individuell gefördert werden. Die Gruppe hat 15 Plätze. 5 Ganztagsplätze werden an Kinder mit einer Beeinträchtigung vergeben. Für den integrativen Bereich haben wir einen eigenen Flyer mit Bildern und Zielsetzungen entwickelt.

Wir ermöglichenden Kindern in unseren Erfahrungsräumen, in denen sich Behinderte und nichtbehinderte Kinder näher kommen, Integration als Miteinander zu erleben. Rechtzeitiges und gezieltes Fördern verbessert die Entwicklungschancen der Kinder. Fachkräfte begleiten und fördern das Kind.

In Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten werden wichtige individuelle Förderungen zielgerichtet umgesetzt.

  • Elternpartnerschaft
  • Entwicklungsgespräche
  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Krankengymnastik
  • Tiergestützte Ergotherapie als sozialpädiatrische Maßnahme
  • Heilpädagogisches Reiten
  • Psychomotorik

Der heil- und sonderpädagogische Ansatz in der Integrativgruppe prägt auch die anderen Gruppen mit.

Wir bieten in unserer Einrichtung eine Ganztagesbetreuung (GZ) an. Die Kinder nehmen eine warme Mahlzeit (Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise) ein und werden über die Mittagszeit im Kindergarten betreut. Zähne putzen und Entspannungsphase gehören zum Tagesrhythmus der GZ – Kinder. Mit dieser Angebotserweiterung wollen wir den zunehmend berufstätigen Eltern entgegenkommen. Dem Kind wollen wir einen zu häufigen Bezugspersonenwechsel mit variierenden Erziehungseinstellungen ersparen, da sie mit den Personen, Regeln und dem Tagesablauf im Kindergarten vertraut sind.

Räumlichkeiten

Wir verfügen über folgende Räumlichkeiten

im Erdgeschoss

  • 4 Gruppenzimmer mit jeweils einem Nebenraum
  • 1 Büro
  • 1 Küche
  • 1 Vorleseraum/ Stillbeschäftigungsraum
  • 1 Heizraum
  • sanitäre Anlagen für Kinder
  • sanitäre Anlagen für Erwachsene

im Obergeschoss

  • 1 Turnraum, der auch als Schlafraum/ Entspannungsraum genutzt wird
  • 1 Geräteraum
  • Therapieraum
  • sanitäre Anlagen für Kinder
  • sanitäre Anlagen für Erwachsene
  • 1 Dachkammer

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns ein wichtiges Anliegen. Eine gute Zusammenarbeit ist die Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt. Beim täglichen Bringen und Abholen der Kinder besteht die Möglichkeit kurze Informationen auszutauschen.

Ein intensiveres und umfassenderes Gespräch bezüglich der Arbeit, Gruppe, oder der Entwicklung Ihres Kindes kann nach Terminabsprache vereinbart werden. Beachten Sie bitte auch die Aushänge an der Pinnwand im Flur. Auch hier findet ein Informationsaustausch statt.

Die Kindertagesstätte bietet mehrere Elternabende im Jahr an, zu denen alle Eltern und Erziehungsberechtigte eingeladen werden. Möglich sind Fachvorträge, Informationsaustausch, Bastelangebote und gemütliches Beisammensein.

Sie haben auch die Möglichkeit im Elternausschuss, der jedes Jahr im September / Oktober gewählt wird, mitzuwirken. Jährlich erhalten sie den Jahresplan mit den wichtigsten Terminen.

Tagesablauf

Freispiel

Kontinuität im Tagesablauf bietet dem Kind Sicherheit und Orientierungshilfe und ist deshalb sehr wichtig. Einen grossen Teil des Kindergartenalltags nimmt das Freispiel ein. In dieser Zeit können die Kinder selbst entscheiden, was, mit wem und wie lange sie spielen. Sie setzen sich selbst ihre Ziele und Spielaufgaben und bestimmen von sich aus den Verlauf des Spiels. Oft entstehen wechselnde Spielgruppen, begünstigt durch das Raumteilverfahren (Bauecke, Puppenecke, Kuschelecke, Spielecke...) .Zusätzlich besteht an weiteren Tischen die Möglichkeit zu Gesellschaftsspielen ( Würfelspiele, Memory, Lotto), Konstruktionsspielen (z.B. Lego), oder Legespielen (z.B. Muggelsteine, Puzzle).

Für die Erzieherin stellen sich folgende Aufgaben:

  • Starthilfen geben beim Finden eines Spiels
  • Anleitung bei Spielen geben
  • Integration von Außenseitern
  • Hilfestellung bei Kontaktaufnahmen zu geben
  • Spielanreize schaffen durch Material und Teilnahme am Spiel
  • Vermittlung und Erweiterung von Fertigkeiten und Kenntnissen
  • Beobachtung der Kinder
  • Konfliktlösungen mit Kindern erarbeiten

Wichtiges Ziel bleibt dabei immer die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Kinder.

Dem Bedürfnis der Kinder, sich auch einmal alleine, ungestört beschäftigen zu können, versuchen wir gerecht zu werden. In Nebenräumen und auf dem Flur haben wir hierfür Spielzonen geschaffen. Die Spielzonen im Flur werden im Rahmen von abgesprochenen Regeln gruppenübergreifend genutzt. Der Flur, sowie die Nebenräume werden regelmäßig von einer Erzieherin aufgesucht, um sich über die Spielideen und das Wohlergehen der Kinder zu informieren. Bei Überschreitung der abgesprochenen Regeln ist die Konsequenz, dass die betreffende Spielzone für einen vereinbarten Zeitraum nicht mehr genutzt werden kann. Durch das freie Spielen auf dem Flur, oder in Nebenräumen erhält das Kind einen erweiterten Spiel- und Bewegungsraum und übt sich im Einhalten von Absprachen, in Selbstständigkeit und Verantwortung für sich und andere.

Freundschaften mit Kindern aus anderen Gruppen fördern wir. Die Kinder dürfen sich gegenseitig, nach Absprache mit den Erzieherinnen besuchen.

Angebote

Mit festen wiederkehrenden Angeboten und wechselnden Angeboten wollen wir die ganzheitliche Förderung der Kinder Gewähr leisten. Typische Angebote sind Mal- und Bastelarbeiten, Bilderbuch-betrachtungen, Turnen, Sachbegegnungen, Bewegungsangebote, Rhythmik usw. Diese speziell geplanten Angebote, die sich am Entwicklungsstand der Kinder orientieren, werden von den Erzieherinnen begleitend angeboten.

Stuhlkreis/Morgernkreis

Der Stuhlkreis/Morgernkreis verstärkt das Gemeinschaftsgefühl, da jedes Kind in den Kreis integriert wird und aktiv an Spielen, Reimen , Geschichten, Liedern usw. teilnimmt.

Spannungen im Gruppengeschehen können noch einmal in dieser Runde besprochen werden.

Für Festvorbereitungen und religiöse Früherziehung (zB. Gestaltung einer Andacht) nutzen wir den Stuhlkreis.

Spielplatz / Außengelände

Das Spiel im Außenbereich gehört wie das Spielen in der Gruppe zur Tagesstruktur. Mit der Zeit im Freien wollen wir dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder entgegenkommen.

Der Naturspielplatz wurde entsprechend der Bildungs- und Erziehungsziele des Landes Rheinland Pfalz umgestaltet. Die Kinder können unterschiedliche Sinneserfahrungen machen und somit wird ihre Kreativität, Motorik und ihr Sozialverhalten gefördert. Alle Erzieherinnen verfügen über eine Zusatzausbildung in Naturpädagogik.

Die Kita erhielt dafür eine Auszeichnung von der Universität Koblenz, die die naturpädagogische Arbeit wissenschaftlich begleitete, sowie eine Auszeichnung der UNESCO Kommission für das große Engagement im Rahmen der frühkindlichen Bildung.

Frühstück

Während des Freispiels kann jedes Kind sein mitgebrachtes Frühstück essen (gleitendes Frühstück).

Oft richten sich die Kinder nach ihren Freunden und Freundinnen und wählen somit ihre Tischpartner/innen. Der Esstisch bildet das zentrale Kommunikationszentrum der Gruppe. Hier werden Erlebnisse ausgetauscht und über Dinge des alltäglichen Lebens gesprochen. Viele Kinder nutzen den Esstisch auch als Orientierungshilfe und zur Gruppenbeobachtung. Tischsitten sind uns wichtig.

Am Esstisch lernen Kinder Nahrungsmittel kennen, die andere Kinder mitbringen und tauschen sich darüber aus.

Wir wünschen, dass die Kinder ein gesundes Frühstück mitbringen. Um die gesunde Ernährung zu unterstützen haben wir uns bei dem EU Schulobstprogramm beteiligt, damit Kinder sich für mehr Obst und Gemüse in ihrer täglichen Ernährung begeistern. Gesunde Ernährung wird immer wieder in Projekten mit Kindern und in der Elternarbeit aufgegriffen.

Pädagogische Zielsetzung

Bei der Zielsetzung vor der Planung der pädagogischen Angebote steht die ganzheitliche, individuelle Förderung der Kinder im Vordergrund. Bei der Gestaltung der Aktivitäten versuchen wir darauf zu achten, dass die Lernbereiche nicht voneinander isoliert gefördert werden, sondern dass alle Förderbereiche berücksichtigt werden. Die Selbständigkeitserziehung und die Erziehung zur Eigenverantwortlichkeit stehen immer im Vordergrund.

Damit Sie einen Einblick in die Lern- oder Förderbereiche erhalten, wollen wir sie aufzeigen.

Sozialerziehung

Darunter verstehen wir das Leben in der Gemeinschaft und der verständnisvolle Umgang miteinander.

Sozialerziehung setzt sich aus einer Vielzahl von Bausteinen zusammen wie Erziehung zur Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Kontaktfähigkeit, Geduld, Konfliktfähigkeit, Regelbewusstsein, Willensbildung, aber auch Ziele wie Stärkung des Selbstvertrauens, Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und das Gefühl des Angenommenseins sind darin enthalten.

Wir ermöglichen den Kindern in unseren Erfahrungsräumen, in denen sich Behinderte und nichtbehinderte Kinder näher kommen, Integration als „Miteinander“ zu erleben. Das Erleben der Gruppengemeinschaft gilt als Raum der Erprobung und Einübung von sozialen Umgangsformen.

Das Gemeinschaftsgefühl wird durch den Stuhlkreis, indem jedes Kind integriert wird, sowie gemeinsame Aktivitäten,( wie z. B. zusammen kochen, backen, essen, feiern) und Unternehmungen (z. B. Spaziergänge und Ausflüge) gestärkt.

Die Erzieherinnen möchten durch einen liebevollen und partnerschaftlichen Umgang mit jedem einzelnen Kind eine Grundlage des Vertrauens schaffen und Geborgenheit vermitteln, damit sich Ihr Kind angenommen fühlt und eine positive Lebenseinstellung entwickeln kann. Die Erzieherinnen achten auf die Stärkung der Basiskompetenzen im psychosozialen Bereich, da diese sich in der Resilienzforschung als entscheidend erwiesen hatten.

Religionspädagogische Erziehung

In unserer konfessionellen Einrichtung haben die Kinder die Möglichkeit Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu sammeln.

Ein Kind mit Stärken und Schwächen anzunehmen und es ernst zu nehmen ist eine Grundhaltung die wir den Kindern entgegen bringen wollen. Es ist uns wichtig, die religiösen Erfahrungen nicht getrennt von den sozial- emotionalen Erfahrungen im Umgang miteinander zu sehen (Versöhnung nach einem Streit, Schwächeren helfen, Außenseiter zu integrieren, das Anderssein tolerieren).

Unsere christliche Haltung zeigt sich in unserem individuellen Leitbildsatz „Wir stellen das Kind in die Mitte“ und erinnern an die Gleichheit der Menschen vor Gott. Religionspädagogische Erziehung ist auch das Erzählen biblischer Geschichten, Bilderbuchbetrachtungen, Gespräche, Gebete, Singen, Feiern, Gottesdienstgestaltungen und das Erleben von kirchlichen Festen wie z. B. Erntedank, Nikolaus, Weihnachten und Ostern.

Grob- und Feinmotorik

Darunter versteht man die Bewegungsfähigkeit und den Bewegungsablauf zur Erreichung eines Ziels entsprechend dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes.
Dazu gehören Angebote wie z. B. malen, kleben, reißen, schneiden, aber auch pusten, springen, kriechen, klettern, balancieren etc. Aktivitäten im Gruppenraum, Turnraum und Außengelände dienen der Förderung der Motorik. Beim Turnen stehen körperliche und sportliche Leistung deutlich im Hintergrund. Wichtig ist für uns die Freude an der Bewegung und die Lust auf Bewegungsspiele und Tänze zu fördern.
Aus der Hirnforschung wissen wir um die Wichtigkeit motorischer Fähigkeiten, da sie eng, mit der Ausbildung sämtlicher Hirnfunktionen, einander her gehen.

Spracherziehung

Die Spracharbeit vollzieht sich im Tagesablauf des Kindes. Das Kind lernt sich mitzuteilen, kann Bedürfnisse und Wünsche äußern, sowie Kontakte mit anderen Kindern aufnehmen und Konflikte verbal lösen. Die Sprache sprechen, verstehen und anwenden können führt zur sprachlichen Kommunikationsfähigkeit, die wir zur Selbstständigkeit und zur positiven Konfliktbewältigung brauchen.

Geistiger Bereich

Die Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten vollzieht sich nicht nur in gezielten Angeboten, sondern ergeben sich auch aus Themen, Projekten, Angeboten und im täglichen Kindertagesstättenalltag.

Musikalisch- rhythmischer Bereich

Im musisch- rhythmischen Bereich steht im Vordergrund die Freude an der Musik und die Kreativität zu fördern. Zu den Bausteinen der Kreativitätserziehung im musischen Bereich zählen die Aktivierung der Sinne und Wahrnehmungsorgane. Dies geschieht z. B. beim gemeinsamen Singen, Tanzen, Experimentieren, Spielen mit Orffinstrumenten, Klanggeschichten, oder das Malen auf Musik.

Künstlerischer Bereich

Künstlerische Ausdrucksformen haben in der Kita einen hohen Stellenwert. Neben der Sprache liegen wichtige Ausdrucksformen für Gefühle, für Geschichten, für Botschaften nach außen im musisch- kreativen Bereich, d.h. in der Nutzung von gestalterischen Mitteln wie Zeichnen, Malen, plastisches Formen und von Musik, oder dem eigenen Körper als Ausdruckmittel. Autonomie, Selbstbewusstsein, Individualität und Gemeinschaftssinn werden gefördert.

Absprachen

Die Eltern tragen die Verantwortung für den Weg der Kinder zum und vom Kindergarten. Die Aufsicht der Mitarbeiterinnen erstreckt sich nur auf die Zeit der Anwesenheit der Kinder im Kindergarten. Daher ist es wichtig, dass eine konkrete Übergabe des Kindes im Kindergarten erfolgt.

Wir dürfen zu unserer eigenen Absicherung ihr Kind nur dann alleine nach Hause schicken, wenn Sie den dafür vorgesehenen Vordruck in der Kindergartenordnung ausgefüllt haben.

Bitte geben Sie ihrem Kind Turnsachen mit in die Kindertagesstätte. Dreijährige Kinder, die noch nicht in der Kindertagesstätte sind, dürfen 4 Wochen vor ihrer Aufnahme einmal wöchentlich unsere Einrichtung besuchen. Zweijährige Kinder haben eine längere Aufnahmezeit. Für diese Aufnahmen arbeiten wir nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“, welches aufgrund der Ergebnisse aus der Bindungsforschung (Eltern- Kindbeziehung), entwickelt wurde. Dieses Verfahren wird den Eltern im Vorfeld mitgeteilt und ist Grundbedingung für die Aufnahme.

Da wir täglich Tee anbieten, bitten wir darum, andere Getränke nur in Mehrwegflaschen (z.B. Emilflaschen) mitzugeben.

Vor Beginn der kälteren Jahreszeit bitten wir Sie den Kindern Hausschuhe mitzugeben.

Nach Möglichkeit für die Kindertagesstätte keine neuen und teueren Kleider anziehen, denn bei uns gibt es meist trotz Malkittel, Kleckse und Flecken aller Art. Achten Sie ebenfalls auf wetterfeste Kleidung.

Es ist wichtig, dass ihr Kind von uns verabschiedet wird, damit wir überschauen können, welche Kinder abgeholt sind und wer sie abgeholt hat.

Ihr Kind darf nur von Personen abgeholt werden, die bei uns im Register stehen. Sollte ihr Kind von einer anderen Person abgeholt werden, muss aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Einverständniserklärung in der Kindertagesstätte vorliegen.

Der Geburtstag Ihres Kindes wird in den einzelnen Gruppen gefeiert. Ihr Kind kann zur Feier etwas zum Essen mitbringen. Die Feiern werden von den Gruppen mit Gratulation, Spielen, Geschenken und Kerzenkranz gestaltet. Das Kind ist an diesem Tag Mittelpunkt und wird mit einem Geburtstagskranz, oder Hut geschmückt. Für fast jedes Kind stellt die eigene Geburtstagsfeier einen Höhepunkt im Kindergartenjahr dar.

Wir freuen uns auf alle Kinder, die zu uns kommen und wünschen ihnen eine schöne, sinnvolle und lebensbereichernde Kita- Zeit. Wir begleiten die Kinder und die Eltern auf ihrem Weg und stehen ihnen als vertrauensvolle Menschen zur Seite.

Das Kita – Team St. Martinus, Ottersheim

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