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Informationen

Das Kind in der Mitte

Wir sind die katholische integrative Kindertageseinrichtung St. Martinus Ottersheim und bieten den Familien ergänzende Unterstützung bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder an.

Unsere Arbeit orientiert sich am Evangelium, an den Worten und am Handeln Jesu Christi, von dem wir unser Bild vom Menschen, insbesondere vom Kind ableiten. Selbstverständlich gehören behinderte Kinder auch zu unserem Lebensraum.

Um eine Orientierung für den eigenen Lebensweg zu finden, ist es wichtig, dass der Glaube im täglichen Miteinander von Kindern und Erwachsenen, im Jahreskreis, bei kirchlichen Festen und im Brauchtum gelebt wird. Die religiösen Feste werden aktiv gefeiert und wiederholen sich. Dabei achten wir bei Feierlichkeiten stets, dass sie generationsübergreifend sind und somit die gesamte Pfarrgemeinde eingeladen und eingebunden ist.

Seit 80 Jahren eingebettet in die Pfarrgemeinde Bellheim ist die Kita eine moderne Bildungs- und Erziehungseinrichtung, die auf den Wandel von Familien- und Gesellschaftsformen reagiert.

Innerhalb der Pfarrgemeinde Bellheim sind wir ein wichtiger ergänzender Lebensraum für junge Familien. Geborgenheit, Sicherheit, Vertrauen, Anerkennung und Wohlbefinden sind die Grundlagen unserer täglichen Arbeit.

Jede Mitarbeiterin trägt durch ihre Arbeit und ihre Grundhaltung zur Verwirklichung unserer Qualitätsziele bei und verbessert diese durch qualifizierte Fortbildungen.

Trägerschaft und Kita-Team arbeiten zukunftsorientiert, mit einer selbstbewussten Haltung und bieten eine gesicherte Betreuung mit verlässlichen Öffnungszeiten an.

Wir nehmen in unserer Kita alle Kinder, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion, oder Behinderung mit ihren Stärken und Schwächen auf. Ein wichtiger Baustein liegt dabei in der sozialen Gruppenarbeit. Jedes Kind erfährt bei uns eine feste Gruppenzugehörigkeit und die Erzieherinnen sind Ansprechpartner, Bezugsperson und Vermittlungspartner. Als Vermittlungspartner sehen wir uns dann, wenn das Kind kein Deutsch spricht, oder aufgrund einer Beeinträchtigung nicht in der Lage ist sich mitzuteilen.
Durch die Aufnahme behinderter Kinder, die wir in die Kita eingliedern, ist es uns wichtig, Integration als Miteinander zu verstehen. Wir fördern die Gesamtpersönlichkeit des Kindes und beachten die individuellen Bedürfnisse.

Ein wichtiges Lernziel ist das Erreichen größtmöglicher Selbständigkeit, denn jeder noch so kleine Schritt in die Selbständigkeit bedeutet eine Erhöhung der Lebensqualität. Da wir jedes Kind in seinem Entwicklungsstand annehmen, es fördern und begleiten erlebt das Kind in seiner Kita ein lebensbejahendes Umfeld. Gleichzeitig bedeutet die lebensbejahende Haltung aber auch, dass sich das Kind aktiv mit den Lebensbedingungen auseinandersetzt und lernt bestehende Anforderungen zu bewältigen.

Wir möchten das die uns anvertrauten Kinder ein starkes Selbstbewusstsein aufbauen, sich und andere emotional annehmen können und Kontakte schließen können. So lehrt uns das Evangelium Jesu Christi, das einen Gott verkündet, der uns Menschen in unserer Einzigartigkeit und Würde annimmt.

Unser Ziel ist es diese Botschaft als katholische, integrative Kita mit Behinderten und nicht behinderten Kindern, zu leben und eine lebensbejahende Einstellung und Haltung zu zeigen und weiter zu geben.

Um bei jedem einzelnen Kind die Entwicklung und die Beziehungsfähigkeit zu seinen Mitmenschen zu unterstützen arbeiten zu den pädagogischen Fachkräften, Krankengymnastinnen, Ergotherapeutinnen, eine Logopädin, ein Reittherapeut, sowie die Sehfrühförderkraft und Hörfrühförderkraft in unserer Einrichtung mit.

Die Gruppenangebote und Projekte werden mit den Kindern gemeinsam entwickelt und vereinbart. Die Kinder übernehmen gemäß ihrer Entwicklung Mitverantwortung für die Gestaltung des Alltags und des Zusammenlebens in gegenseitiger Achtung und Toleranz. Wir sind darauf bedacht, dass die „Schöpfung“ bei uns in der Kita erfahrbar wird.

Deshalb stellen wir das Kind in die Mitte.

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